Andrea & Klaus


Es ist der 60. Tag: Teil 1 by Andrea Kuenstle
September 20, 2009, 19:01
Filed under: Fahrrad(welt)reise | Schlagwörter:

6 Tage nach dem Erreichen von Zagreb. Wir sind an der Adriaküste. 6 Tage radeln.
Angekommen an einem herrlichen Platz in Tkon auf der Insel Pasman, direkt am Meer in einem Pinienwald, abseits von den noch wenigen Touristen.
Warm, Sonne, Fische, Wasser, Strand…. wir wollen uns erholen. Aber auch das kam anders. Hierzu mal wieder später.
Und das war der Weg mit den Erlebnissen:
Den Regentag haben wir bei Josip und Toni verbracht: Nena hat gekocht, Toni den Wein aufgetischt, deren Tochter uns mit Kuchen und Espresso verköstigt. Diverse selbstgemachte Schnäpse wurden probiert, am Abend backt Josip uns im Wald herrliche Palatschinken.
Wir waren begeistert und satt!!!!!!!! Wie schön 🙂
Der Tag war wunderbar. Die Menschen toll, wir zufrieden.
Josip hat uns am Abend noch eine Menge über sein Land, die Menschen, die Heimatverbundenheit, das Leben, den Krieg erzählt. Wir waren sicher gute Zuhörer und haben in der Nacht im Bett noch versucht zu verstehen was Josip uns erzählt hat. Das über den Krieg, dass die vielen Tiere, mit denen die Menschen Ihren Lebensunterhalt verdienten, verschwunden sind, dass die Politik die falschen unterstützt, dass sie keinen Aufbau schaffen, über die Verletzungen bei den Menschen, aber auch über die herzliche Gastfreundschaft. Und mit diesem tollen Gefühl, einem wunderbaren Frühstück und Honig vom Nachbarn in einer Plastikcolaflasche, fuhren wir dann am nächsten Morgen weiter. Josip begleitet uns noch mit dem Fahrrad ein Stück. Ein letztes gemeinsames Foto und dann auf Richtung Adria Küste.

Nena bei der Arbeit :-)

Nena bei der Arbeit 🙂

Tonis tochter mit Klaus

Tonis tochter mit Klaus

Kroatische Süßspeisen

Kroatische Süßspeisen

Nena und Josip

Nena und Josip

Toni

Toni

Stiper

Stiper

Josip

Josip

Fruehstueck bei josip

Fruehstueck bei josip

Die ersten 2 Etappen….. waren noch ein Leichtes. Wir erreichen Zagreb, dazu hat Klaus ja schon berichtet, danach herrliche Landschaften, wie in einem Märchen. Die Luft nicht mehr so heiß, satte grüne Wiesen und klare Flüsse. Nächste Etappenziel ist erreicht. Ein kleiner Campingplatz. Zuert ein Sprung in den Fluß, dann Zelt aufbauen, Hunde und Mensch versorgen, ein wenig mit anderen  Campern plaudern, schlafen und weiter.
Wir trauen uns nicht mehr zu stoppen, wer weiß, wer uns dann anhält. Müssen aber stoppen, der Weg ist unklar…….. und von jetzt an tragen wir 2 kg mehr Gepäck… so viel Äpfel wie unsere Taschen fassen können. Die Einladung auf den Drink nehmen wir aber nicht an. Noch zu wenige Kilometer haben wir geschafft.

Aepfel

Aepfel


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