Andrea & Klaus


Vom toten Meer in die Berge by Andrea Kuenstle
April 30, 2010, 10:01
Filed under: Fahrrad(welt)reise | Schlagwörter:

was für ein schreckliches Gefühl nur noch wenige Schluck Wasser zu haben!
Wir packen, schieben durch den Sand rauf zurück zur Straße und also geht es. Weiter am toten Meer entlang.
Nach 15 km erreichen wir den Eingang zur Schlucht und wir finden auch einen Verantwortlichen aus dem Reservat.
Wir fragen nach der angepriesenen Schluchtenwanderung, die heute wegen angekündigtem Regen nicht statt findet und wir fragen nach dem beschrieben Campingplatz und werden auf die andere Seite geschickt. Der Mann hatte nicht wirklich Lust uns Fragen zu beantworten, geschweige denn sich anzuhören, dass wir Hilfe brauchen.
Also gut, auf der anderen Seite soll es einen Campingplatz und was zum Essen und Wasser geben.
Campingplatz? Hier kann man für 60 EUR / Nacht unterkommen. Na Danke. Wasser bekommen wir…. für 1,50 je Flasche.
Tourismus lässt grüßen.
Also fahren wir weiter. Nach 20 km müsste ein Ort kommen und unser Abzweig in die Berge.
Bis hier her war die Fahrt auch weiterhin nicht schön. Die Berge eher langweilig.
Wir erreichen den Ort, oder so… Money ist wieder mal der weit verbreitetste Name, aber zumindest kommen wir ohne Steine werfende Kinder durch. Wir essen ein Falafel.Die Kinder hier rücken uns ordentlich auf die Pelle und weil das von den Ladenbesitzern nicht gerne gesehen wird werden auch die Kinder selber mit Steinen von den Erwachsenen bedroht, dass sie Abstand halten sollen. Die Kids sind alle ganz lustig, allerdings gehen sie auch Momo auf die Nerven. Was ich verstehen kann.
Also wir essen gemütlich unser Falaffel, besorgen Joghurt, noch mehr Wasser und weiter geht es.
Die Menschen werden dunkelhäutiger und ärmer. Die Kinder reiten auf Eseln durch die karge Landschaft zum Wasser holen.
Aber jetzt, abgebogen Richtung Berge, wird es herrlich. Bald sind wir wieder auf 0m, finden einen herrlichen Platz und genießen die Aussicht über die Berge und das tote Meer. Die Berge hier sehen aus wie die Bilder, die man an Weihnachten überall auf den Weihnachtsmärkten bekommt. Die Bilder, in den sich aus Sand immer wieder neue Landschaften formen. Roter, gelber und schwarzer Sandstein. Eine bizarre Landschaft. Morgen da haben wir weitere 900m vor uns.


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