Andrea & Klaus


Mit Hunden auf (Welt)reise mit dem Fahrrad by Andrea Kuenstle
September 27, 2009, 19:28
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Sammy und Momo erschoepft in ihrem Anhaenger

Sammy und Momo erschoepft in ihrem Anhaenger

Momo und Sammy sollten selber berichten wie sich fühlen bei der Reiserei.
Können Sie nicht, also muss ich mal versuchen zu beschreiben wie es ist so mit Hunden zu reisen.
Aus Sammy und Momos Sicht:
„Wir brauchen eine gewisse Ordnung. Wissen gerne wo unser Platz ist, wann es Futter gibt, wann wir Gassi gehen. Wir haben einige Zeit gebraucht, um zu verstehen wann wir angekommen sind. Das ist nämlich dann, wenn die ganzen Sachen von den Fahrrädern abgeladen werden. Dann sind wir wieder da. Zumindest für eine Nacht. Im Zelt haben wir unseren Platz gefunden. Immer auf der gleichen Seite. Das ist ganz einfach.“
Aus meiner Sicht:
„Mit Hunden Reisen!
Es ist schwieriger und aufwändiger als gedacht mit Hunden auf eine Fahrrad(weot)reise zu gehen ………….
Momo und Sammy sind klasse….
Aber trotzdem ist der Zeitfaktor und die Orga um die Beiden eine ganze schöne Aufgabe.
Man kann halt keinen Hebel umlegen und die beiden sind abgestellt.
Sie warten auf ihr Futter und noch wichtiger auf das Trinken und das natürlich auf der Fahrt in der Sonne häufiger.
Sie wollen auch laufen, schnuppeln, Pause machen.
Sie wollen spielen, Leckerchen und Beachtung.
Ich bin froh, dass sie dabei sind… sie zeigen so viel Glück und Wohlgefühl, genauso wie Unbehagen. Ich glaube, dass ich sie gut genug kenne um zu wissen wann es ihnen wie geht. Manchmal sehe ich auch mein Spiegelbild in Ihnen. Manche Menschen lehnen die Beiden natürlich total ab, aber andere können gar nicht genug von den Beiden bekommen. Leider kosten sie fast überall extra, auf Campingplätzen, in Zügen und und und. Die Zwei Zusammen machen eine Person aus.
Und das nicht nur in den Kosten, sondern auch im Gewicht. Ca. 60 kg an Gepäck sind den Beiden zuzurechnen (incl. Hunde).
Sie rufen auch manchmal ein ganz klitzekleines bisschen Neid bei Klaus hervor: Gekreische und Fotosessions sind bei den Beiden an der Tagesordnung.
Warum ich das auf mich nehme? Weil wir zusammen gehören!
Warum Klaus das auf sich nimmt? Das kann er besser selber beantworten.
Aber manchmal glaube ich, dass er auch schon ein wenig Stolz auf die Beiden ist 🙂
Abschließend ist nur zu sagen: unterschätzt den Aufwand nicht, zeitlich und finanziell. Wer das in Kauf nimmt, kann hervorragend auch mit 4 Beinern reisen.
Sogar mit dem Fahrrad auf (Welt)reise!



Wien und Budapest by Andrea Kuenstle
August 30, 2009, 17:03
Filed under: Fahrrad(welt)reise, Hunde Fahrradreise | Schlagwörter: ,

3 Tage Wien, 2 Tage Budapest.
Unsere Ankunft in beiden Städten war für mich etwas schwierig…. Hitze, Lärm, Gestank, die vielen Autos, die Hektik und………… wo ist wohl der Campingplatz. Dank GPS und Infos von anderen Reisenden fanden wir dann den Campingplatz in Budapest mitten in der Stadt… 5 Min mit dem Fahrrad bis in das Zentrum. Und in Wien? Na da hatten wir ja das Glück bei Stephan mitten in der City zu wohnen. Aber auch hier keine Pause für das Fahrrad oder den Popo. Mit dem Fahrrad lässt sich eine Stadt einfach wunderbar erkunden.
Damit habe ich aber auch erst einmal genug von großen und lauten, hektischen und aufregenden, dreckigen aber auch kulturellen Städten.
Wer in diese Städte als Radfahrer kommt findet in Beiden genügend Radwege um die Städte mit dem Fahrrad zu erkunden.
In Wien sollte man die Fahrradampeln beachten, da die Autofahrer hier, im Gegensatz zu Deutschland, beim Rechtsabbiegen nicht auf uns achten.
Fußgängerüberwege werden in beiden Städten nicht wirklich beachtet.
In Budapest waren wir durch einige Lektüre auf die gefährliche und rücksichtslose Fahrweise der PKW und LKW Fahrer vorgewarnt…..
Unsere Erfahrung …….. im Gegenteil, keine knappen Überholmanöver, kein Gehupe, kein Gedrängel. Was übrigens auch außerhalb von Budapest in ganz Ungarn auf unseren Strecken galt. Ein wenig problematisch sind die zahlreichen für Fahrradfahrer gesperrten Strassen. Hierfür kann man aber in den Touristeninfos umsonst ausgezeichnetes Kartenmaterial erhalten um dann doch zumindest von Budapest bis und um den Balaton herum auf Radwegen und/oder für Fahrräder erlaubte Strassen zu radeln.
Gastfreundlicher erschien mir Budapest. Ich kann nichts dafür. Das war so. Die Hilfsbereitschaft und Offenheit Ausländern gegenüber erschien mir riesig. In Wien fielen uns die zahlreichen!!!!!!!!!! Verbotsschilder auf, die zahlreichen kopf schüttelnden Menschen, wenn jemand, beabsichtigt oder auch aus Unwissenheit, einen Fehler gemacht hat, oder die vielen Hundebesitzer, wo so doch gar kein Platz für die Hunde in der Stadt ist.
Die nächste große Stadt auf unserer Route: Dubrovnik!



Tagesablauf Tour……….. by Andrea Kuenstle
August 18, 2009, 15:38
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Viele haben nachgefragt, wie so ein Tag bei uns denn jetzt aussieht, deshalb hier eine kurze Zusammenfassung zu unserem derzeitigen Tagesablauf:

Nach anfänglichen Unstimmigkeiten wer was wie übernimmt ist jetzt alles geregelt 🙂
Klaus kümmert sich um unser Heim, ich um die Hunde, Nahrungsbeschaffung und das Kochen, Momo kümmert sich um die Security und Sam kümmert sich um Wellness.
Und so sieht dann unser Tag aus:
Morgens gehen Klaus und ich ins „Bad“, die Hunde schlafen weiter. Dann gehen die 4-Beiner gassi, danach noch ein Schläfchen, während wir alles abbauen, ich kümmere mich um das Frühstück und Klaus legt das Zelt zum Trocknen aus.   Dann wird gefrühstückt und gespült. Alles aufladen, schnell noch die Wasservorräte auffüllen, Route abgleichen, GPS starten. Dann wird geradelt….. 30-40 km bis zur essens Pause.
Je nach Wetter fällt diese dann länger oder kürzer aus.
Dann 30 – 40 km weiter bis zum nächsten Plätzchen. Alles abladen, Klaus baut das Zelt auf, ich fahre einkaufen, Hundefutter kochen, die Beiden gehen danach wieder dösen, wir duschen und uns was zum Essen machen. Klaus lädt während dessen unseren Elektrokram, oder pflegt unsere Fahrräder, kocht Tee oder macht mal so garnichts.
Jetzt wird schon gespült und sowohl die Hunde als auch wir machen uns Schlafsackfertig.
Ein Tag in unserem jetzigen Leben!
So kommen wir jeden Tag ein Stück weiter.
Liebe Grüße,
Andrea & Klaus