Andrea & Klaus


Fotogalerie: Tel Aviv by Andrea Kuenstle
März 3, 2011, 06:16
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Mossi, Michal, Klaus, Andrea, Gali, Yoni

Mossi, Michal, Klaus, Andrea, Gali, Yoni

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Wir sind für ein paar Tage bei Michal und Mossi untergekommen.
Er ist bei einem französischen Fernsehsender und sie arbeitet als Physiotherapeuten mit Kindern und Erwachsenen in ihrem eigenen Swimmingpool. Sie machen sich keinen Stress. Nehmen sich Zeit für Freunde, gutes Essen und das Leben.
Die Israelis sind ein Reisendes Volk, „Man reist“! Viele kennen Basata und Sherif und Maria, ihre Kinder, das wunderschöne Land dort und bedauern, dass es so schwierig ist für Israelis dort zu sein.
Nach einigen Tagen sind wir zu Gali und Yoni gezogen.
Yoni hat schon einige beeindruckende Touren mit seinem Motorrad gemacht. Hat viele spannende Geschichten zu erzählen und überhaupt sind die Beiden, oder besser alle 4, einfach super.

Yonis Blog

Von hier aus haben wir dann Tel Aviv „erfahren“.
Wir haben in Old Jaffa angefangen, haben die gesamte Strandpromenade, und die ist wirklich lang, abgeradelt. Unzählige Kaffees gibt es dort, an denen man die Füße in den Sand stecken kann. Es wird gesurft, geradelt, gesonnt, relaxt, gelacht und gebadet. Wir sind durch verschiedene Viertel gekommen und haben einige versteckte Galerien besucht oder auch Museen mit wechselnden Ausstellungen. Ein Bluesabend am Hafen, am Samstag (Sabbat) ein herrliches Frühstück mit der Familie und Freunden. Tel Aviv ist eine junge, lebendige, freundliche, sonnige Stadt.

Und so schnorren wir uns zur Zeit durch 🙂



Wir sind so was von „urban“ by Andrea Kuenstle
März 2, 2011, 06:10
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Keine Neuigkeiten! Keine Schiffsverbindung nach Griechenland! Zu blöd!
Hier kümmern sich Yoni und Michal um eine Lösung, in Griechenland hat Jogi versucht etwas zu erreichen. Nichts.
Es gibt Cargo Schiffe, aber die nehmen offiziell keine Passagiere mit. Also werden wir heute weiter Richtung Haifa fahren, um nach einem Schiff vor Ort zu schauen. Mit mindestens einem Zwischenstop… im Kibbutz Sdot Yam.
Yuvel, dass ist unser Friseur gestern gewesen, ja ihr habt richtig gelesen, unser Friseur hier in Tel Aviv, der hat gesagt, dort ist „Heaven“. ein Kibbutz direkt am Strand und das bei Sonnenschein? Die Glückskinder sind zurück? 🙂

Klaus und ich waren beim Friseur. Das war für mich das erste mal seit ich so kurze Haare habe. Irgendwie habe ich mich nach über einem Jahr jetzt doch daran gewöhnt und morgens beim Zähne putzen, wenn wir einen Spiegel haben, dann entdecke ich MICH und nicht jemand Fremden. Und so hat Yuval geschnitten und gezaubert, ein echter Italiener… oder nein, er ist kein Italiener, aber hat 5 Jahre in Milano als Friseur gearbeitet. Der Friseurbesuch war wie eine Dusche im Desert 🙂

Eigentlich wollten wir gestern schon Abreisen, aber Momo war so richtig krank… zusammen gezogen, Schwanz eingekniffen und wohl richtig AUA im Bauch. Also hat Michal uns zum Tierarzt gefahren und jetzt geht es ihr schon besser. Sammy ist übrigens Putz munter 🙂 Klaus sitzt seit Tagen an einem kurzen Video mit Yoni, über seine Motorradreise… geniale Tour.

Und nun drückt uns die Daumen, dass wir in Haifa ein Schiff finden, dass uns mit nimmt, und dann endlich wieder in Griechenland durch Berge und Hügel mit Olivenbäumen radeln dürfen.



Kibbutz Neot Semadar by Andrea Kuenstle
März 2, 2011, 06:00
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Wir haben den ersten Anstieg in die Wüste Negev geschafft und biegen kurz von der Straße ab. Hier gibt es einen Kibbutz. Wir wollen Wasser aufladen. Schon bei der Einfahrt wird mir ganz kribbelig. Es ist alles grün, blüht kunterbunt, da gibt es riesige Rosengärten, es duftet, Wasser sprüht…. ist das die Wirklichkeit? Nach Monaten mit Sand und Felsen, gibt es strahlend grüne Wiesen und bunte Blumengärten. Wir dürfen bleiben. Wir bekommen einen eingezäunten Platz… auf einer grünen Wiese. Momo und Sammy genießen den Duft des frischen Grases. Die Bäume sind riesig und geben Schatten. Es ist unglaublich.
Es ist Freitagabend, der Beginn des Sabbats. Man erklärt uns, dass dies ein etwas anderer Abend ist. Es wird immer gemeinsam gegessen und an diesem Abend darf dabei gesprochen werden. ????? Noch haben wir keine Ahnung was uns hier erwartet.
So Essen wir am Abend mit Allen gemeinsam, und gehen früh schlafen. Das Frühstück am nächsten Morgen ist umwerfend. Gemüse so viel man will. Frisch gebackenes Brot, selbst gemachte Marmelade und und und.
Wir entscheiden uns zu bleiben. 4 Tage hier zu arbeiten, uns alles an zu schauen. Neot Semadar ist ein etwas anderer Kibbutz. in Israel, wie sich später heraus stellt, überall bekannt. Es gibt Dattel- und Aprikosenplantagen. Eigener Wein wird hergestellt, und eigene Marmelade. Fast das gesamte Gemüse stammt aus dem eigenen Anbau. Und trotzdem ist das hier in erster Linie kein landwirtschaftlicher Kibbutz. es geht um Selbsterkennung, sich selber erleben. Es gibt immer wieder Pausen um über Dinge zu sprechen, die man außerhalb nicht ansprechen würde. Selbsterkenntnis, Gefühle, Gedanken,… Dieser Platz ist für Menschen, die in der hektischen vom Konsum verwöhnten Welt nicht mehr klar kommen der ideale Ort, oder einfach nur für die, die sich mal Zeit für sich nehmen wollen, ohne zu viel zu denken, ohne Verantwortung zu tragen. Wir sind hier leider etwas fehl am Platz…. wir denken zu viel, wir stellen zu viele Fragen, wir wollen Lachen und uns laut über das Glück des Lebens freuen, über das Essen quatschen und mit anderen Lachen.
Und so entscheiden wir nach 4 Tagen weiter zu fahren mit einem Sack voller neuer Eindrücke von nur einem Ort: Neot Semadar in der Wüste Negev.
Essen wird schweigend eingenommen, der Tageslauf ist streng in einen Zeitplan gequetscht. Manche der Verantwortlichen sind furchtbar ehrgeizig, die Stimmung ist oft etwas verhalten. Einmal, da sitzen wir zusammen an einem wunderbar gedeckten Tisch in den Dattelplantagen, da Frage ich: warum lacht ihr so wenig… das hat zu Allerlei Verwirrung geführt. Einige haben gefühlt, was ihnen fehlt. Die Ernsthaftigkeit hat hier unter den Menschen zu viel Platz eingenommen. Aber ich denke, dass wird sich wieder ändern. Dieser Platz muss mal sehr sehr fröhlich gewesen sein, denn nur so konnte man ein Gebäude wie dieses entwerfen und bauen. Voll gestopft mit Räumen für Kreativität, mit Kunstwerkstätten.
Wir haben ein wenig an Zäunen gearbeitet, gestrichen, in der Küche geholfen, Bäume geschnitten,  am Bewässerungssystem gearbeitet und in der Aprikosenfruschtschnitten Produktion. Ich glaube um das Konzept hier zu verstehen müsste man einfach lange bleiben. Wir fahren wieder. Werden so herzlich verabschiedet. Bekommen noch Brot, Eier und Käse eingepackt und sind wieder in der Wüste Negev.
Nachtrag: es war sehr kalt nachts und leider hat es auch oft geregnet. Wir haben eine Außendusche mit leider nur kaltem Wasser und eines nachts, da knallt es furchtbar laut und mit voller Kraft an unsere Zeltwand. Das Bewässerungssystem ist angegangen und wir stehen mitten drin. Wasser im Überfluss. und wie wir später in Tel Aviv erfahren: es regnet in der Wüste Negev im Jahr um die 200mm. Wir haben davon 140 mm abbekommen. Aber die Belohnung: Die Wüste lebt. Grün, wo normalerweise nur Sand und Fels ist.



Wüste Negev / Desert Negev by Andrea Kuenstle
März 1, 2011, 06:00
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Ich wusste nicht wie groß die Wüste ist in Israel…. sie ist groß.
60% Wüste bedecken Israel. Es ist Ende Januar, Anfang Februar und wir sind mitten drin.
Dünen und schroffe Felsen, Krater, zerklüftete Schluchten und Trockentäler, Hochplateaus, und Oasen. Wir kommen vorbei an einigen wenigen Beduinen Siedlungen und hier und da an einem Kibbutz. Ein großer Teil wird militärisch genutzt, ständig begleitet ein Kanonedonnern, aber viele Gebiete sind von Wanderern und Radfahrern erobert.
Von Süden nach Norden gibt es durch gesamt Israel einen Trail für Wanderer. Der für Radfahrer ist schon ziemlich weit ausgebaut.
Touristen aus anderen Ländern gibt es zurzeit wenige. Die meisten Reisenden sind die Israelis selber.
Wir genießen die Farben, und die Stille, schauen nach Jordanien rüber, in die Berge, in den wir vor Angst vor den steinewerfenden Kindern und Jugendlichen fast die Reise beendet hätten. Dazwischen ein riesiges Tal. Die Strassen sind super und es gibt nur wenige Autofahrer.

Die Wüste soll leben! Das ist eine Bestrebung in Israel, die aber auch zu Problemen führen wird.
In der Wüste Negev wurden Unmengen an nur leicht salzigem Grundwasser gefunden, die nun dazu dienen sollen zu begrünen.

Allerdings werden diese Reservoirs nicht vom Regenwasser aufgefüllt werden. Die Konsequenzen sind nicht absehbar.
Noch mehr Wüste in Israel?
Viele Menschen die hier leben sind besorgt, aber nicht nur wegen dem Wassermangel.
Zum ersten Mal spüren wir die Angst vor den angrenzenden Staaten: Ägypten, Gaza-Streifen, Jordanien, Libanon, Syrien, Westbank.



Radeln von Eilat nach Tel Aviv durch die Wüste Negev by Andrea Kuenstle
Februar 27, 2011, 12:48
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Wir haben am 26. Mai 2011 Basata, Sinai verlassen und sind noch am selben Tag in Israel angekommen.
Die Kontrollen waren streng, aber sehr freundlich. 3 Stunden haben wir gebraucht um den Stempel im Pass zu bekommen: 3 Monate Visum für Israel.
Sylvia hatte uns mit ihrem PickUp bis 15 km vor die Grenze gefahren und trotzdem waren wir jetzt kaputt.


Kaputt von dem Abschied auf Basata, von der Anspannung an der Grenze und von den Gedanken über das Ungewisse was vor uns lag. Keine Ahnung wie wir durch Israel fahren, wo wir schlafen können, ob die Menschen freundlich sind, wie die Straßen sind, das Wetter und und und.
Es stellt sich aber schnell heraus: alles ist furchtbar einfach. Zelten überall erlaubt, die Menschen Hilfsbereit und es gibt einfach wieder alles!
Die letzte Nacht am roten Meer, dieses mal auf der israelischen Seite, und am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg Richtung Wüste Negev.

 

Wir sind sooooo naiv. Diese Wüste stellt eine echte Herausforderung dar. Wasserplanung wäre furchtbar wichtig. Haben wir aber nur so lalala gemacht. Auf den Regen müssen wir achten, wenn wir unser Zelt aufstellen, damit wir nicht weg gespült werden. Es wird bis zum Gefrierpunkt kalt und es gibt auch nicht einfach Essen überall.

Es geht ordentlich rauf und runter. Mehrere Tage müssen wir schieben. Schwitzen und frieren. Aber es gibt auch in diesem Land wunderbare Menschen, die uns Wasser geben, einen Platz zum Schlafen anbieten, eine warme Dusche, etwas zum Essen, uns einen heißen Tee machen, eine heiße Suppe geben, wir unsere Sachen trocknen können und sogar hier und da ein Bett zum Schlafen haben.

Mal in einem Mudhouse, mal in einem Kibbutz, mal nur für eine Stunde, bis wir wieder weiter fahren.
Wir haben so freundliche Menschen kennen gelernt, unfassbar, aber es fühlt sich so gut an.
Natürlich haben sie etwas andere Sitten, auch sie haben eine eigene Kultur, die uns vielleicht teilweise fremd ist.

Wir wundern uns über die Wasserverschwendung, obwohl jeder Israeli weiß, dass Wasser knapp ist, wir wundern uns über den Umgang mit Müll, es wird NICHTS getrennt, es sei denn man kann es für die Tiere gebrauchen, wir wundern uns über den Fanatismus in der Religion, wir wundern uns über die traurigen, ernsten Gesichter und freuen uns über die Lachenden.
Die Menschen, die wir hier treffen, sind so aktiv, ständig in Bewegung und da passen wir natürlich gut rein.
Und so kommen wir nach 450 km von Eilat nach Tel Aviv. Die Route führte uns zum Kibbutz Neot Semadar,  vorbei am Desert Ashram rauf zum Nizpe Ramon, vorbei am Ben Gurion Grab und dann Richtung Westen zum Mittelmeer bis nach Tel Aviv.


Die Sprache hier ist übrigens Hebräisch. Wobei Hebräisch erst seit ca.100 Jahren wieder gesprochen wird (die orthodoxen Juden diese aber als Alltagssprache ablehnen, denn das ist ausschließlich die Sprache der Heiligen Schrift). Jerusalem ist die Hauptstadt. Man sagt Jerusalem ist zum Beten, Haifa zum Arbeiten und Tel Aviv zum Tanzen.
Israel hat nur eine Größe von ca. 6% der Fläche von Deutschland und nur ca. 7 % der Einwohner.
Ca. 60% sind Wüste!



Egypt History by Andrea Kuenstle
Februar 15, 2011, 16:43
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Eigentlich sollte hier Allerlei über unsere Reise durch Israel stehen, aber irgendwie sind wir noch mehr in Ägypten und es haben uns tolle e-Mails erreicht. Wir haben Auszüge zusammen gestellt und sind immer wieder sehr bewegt…..

Und dann das „youth’s manifesto“ (Am Ende findet ihr die Übersetzung).

youth's manifesto egypt

youth's manifesto egypt

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!Auszüge aus den Mails von Katrin Gomaa haben wir hier rausgenommen!

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03.02.2011, Mostafa AboEid, Cairo
 
„Im still alive 🙂 and my family is ok but im sad about what is happening now to souls and country… its a long story since i was born about 30 years ago…. I’m really shocked to live such days…“

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04.02.2011, Peter Simon, Germany
 
„VIEL GLÜCK ÄGYPTEN“

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07.02.2011, Nihal Ragab, Cairo, right now in Sweden

„I am OK, and my family too. I wanted to write to you earlier, but you could imagine how the last days were for me with everything happening in Egypt…“

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10.02.2011, Beate Engel, Switzerland
 
„Bin ziemlich mitgenommen von den Ereignissen in Ägypten. Ein Künstler aus Kairo, den ich gut kannte, ist bei den Umruhen umgekommen, Ahmed Basiouny, ein toller Mensch, 31, 2 Kinder….Furchtbar. Fast alle Künstler, die ich in Kairo kenne, gehen täglich zum Tahrir und kämpfen für den grossen Wandel – ich hoffe so sehr, dass nicht am Ende doch die Regierung die Oberhand behält…“

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11.02.2011, Robert und Marlene, Holland

„Congratulations to the people of Egypt“
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12.02.2011,Beate Engel, Switzerland

„Ich bin inzwischen vom Al Jazeera-Djingle abhängig, aber zum Glück hat sich ja die Lage beruhigt: statt Millionen von Menschen protestieren jetzt 1000 Polizisten, weil sie mehr Lohn verlangen! Meine Künstlerfreunde, die auf dem Tahrir-Platz demonstriert haben, haben oft Ansichten, die sympathisch, aber auch ziemlich naiv sind („die Ägypter müssen die Revolution jetzt ganz allein durchziehen, ohne internationale Hilfe“, „es braucht keinen Führer der Opposition“ , „das Volk bestimmt“, „die Muslimbrüder sind kein Problem“…). Mahmoud hat als Ex-Militär und Geschäftsmann ganz andere Infos und Perspektiven, …“

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12.02.2011, Katrin Gooma, Basata, Sinai

„Uns geht es gut. Die Ghramrawys sind heute früh morgens gleich alle nach Cairo gefahren, weil sie unbedingt die Stimmung miterleben wollten, nach der gestrigen Nachricht und der Mega-Party danach. Sie wollen dort auch mit helfen, wenn es geht ……….“
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13.02,2011, Sherif A. Louis, Cairo (cycles through his country: http://www.know-egypt.com/)

„I passed through egypt transition state, made it to cairo a few days before the liberation got to witness it i’m so happy my trip is during this very special period.“

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07.02.2011, Nihal Ragab, Cairo, right now in Sweden

„…& also I’m attaching the youth’s manifesto, if you would say for the revolution & I’m writing here the translation;
„A call for change; We should also change..
I won’t pay a bribe to any officer or governmental entity to get one of my rights met…
I won’t throw anything in the street
I won’t annoy or harass girls/ women
I won’t drive in the wrong direction nor would I speed..
I would respect the traffic sign and rules..
if an officer talks to me disrespectfully, I would ask him to speak to me properly, as it is my right to be respected as a citizen…
I would read the law and know my duties and rights
I will care and try to maintain the street I am living in
I will report it if I find any store selling products more expensive than it costs
I won’t be passive and I would object to any wrongdoing
I would report any abuse by the police or traffic officers
We’ll respect each other
We will speak proudly of our country before foreigners and defend it
I will help those who really need
I will know my legal rights & duties

the 25th of January is not just a political change, it should be a change for us also for the better“



Wüste Negev by Andrea Kuenstle
Februar 7, 2011, 18:25
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Warum sollte es mal einfach sein… man hat uns die landschaftlich schönste route beschrieben… aber das waren mal wieder Autofahrer. Es geht Bergauf und Bergab, im Regen, mal mit Gegenwind und mal mit Sonnenschein. Das Zelt stellen wir jeden abend irgendwo im Niemandsland auf in der Hoffnung die richtige Wahl getroffen zu haben… ohne Unter- oder Überschwemmungen, nicht im Sturm oder…. es ist kalt und eine Nacht haben wir im feuchten Schlafsck verbracht. Erkältet sind wir auch noch und nun warten wir auf die Sonne… oder …. versuchen morgen weiter zu fahren… Tel Aviv oder Jerusalem, wir wissen es noch nicht. Ansonsten sind wir gesund und trinken uns gerade in den Schlaf… in der Weinstube in der „Desert Lodge“ (www.israeldesertlodge.com). Es gibt noch viel zu erzählen… von Orangen und Radlern, von Wassermangel, Kratern und ….. dazu mal wieder später.



sind in Israel by Klaus Breuer
Februar 1, 2011, 14:25
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So, geschafft. Wir sind problemlos und gerade zur rechten Zeit mit Sack und Pack und Hunden über die Grenze von Ägypten nach Israel gekommen, sind zwei Tage geradelt um dann mal wieder hängen zu bleiben (wie es ja langsam so unsere Art ist): in einem Kibbuz namens Neot Semadar (http://www.neot-semadar.com), 80 km hinter der Grenze . Diesmal wollen wir aber nur 4 Tage bleiben, ein wenig mitarbeiten und uns hier alles mal ansehen. Übermorgen gehts dann schon weiter Richtung Tel Aviv.

lg
Klaus und Andrea