Andrea & Klaus


„Polignano a mare“ bei Tag by Andrea Kuenstle
September 23, 2009, 17:50
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71. Tag, „Polignano a mare“ oder „Cache Suche“ in Italien am Meer by Andrea Kuenstle
September 23, 2009, 13:23
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Romuald ein Freund von uns hat hier einen Cache für uns versteckt, den wir unbedingt finden wollen.
Nach den ersten Koordinaten und einiger Rechnerei, schiebe wir aber erst mal die Fahrräder in die Gassen der Altstadt……. und dann….. genau wie immer in Italien……. wir strahlen Beide. Italien ist einfach herrlich. Wir fühlen uns sofort zu Hause. Entscheiden innerhalb von 10 Minuten, dass wir hier einen weiteren Tag bleiben. Alles genau anschauen. Am Abend schlendern wir durch die Mittags noch so leeren, jetzt aber so lebendigen Gassen, machen Fotos, essen Pizza (!) und trinken Vino (1/4=1 EUR).
Essen ist super günstig und natürlich Fisch frischer, wie er nicht sein kann.
Eine ganz normale Stadt, aber eben in Italien am Meer: Dolce Vita.
Übrigens, hier braucht mein kein Auge für gute Fotos haben, die ganze Stadt ist ein riesiges Foto.(Siehe Galerie)
Ausgeschlafen sitzen wir jetzt auf einem dieser bei den Italienern üblichen großen Plätze im Schatten, italienische Musik klingt aus einer der Bars, ab und an fährt einer dieser Paiaggios über den Platz oder einer der unzähligen Roller.
Es ist warm, der Himmel strahlend blau, es riecht nach Meer, hinter einigen Fenstern hört man Geschirr klappern, vielleicht das Mittagessen.
Manchmal treffen sich 2 Menschen auf dem leeren Platz, bleiben kurz stehen, begrüßen sich in der italienisch üblichen Überschwenglichkeit.
Ein kleiner Junge mit seinem Fahrrad fährt stolz vorbei, das ist nämlich der Sohn vom Pizzabäcker, der auch schon selber Pizzabrot backt 🙂
Das Schokoeis, um das es hier übrigens jährlich einen Wettkampf bei den unzähligen Gelaterien um „welches ist das best schmeckendste Schokoladeneis“ gibt, haben wir schon genossen.
Den Cache haben wir leider noch nicht gefunden…. an der Stelle wo er sein soll wohnen zur Zeit 7 kleine graue Katzen, die wohl gerade mal seit einem Tag ihre Augen geöffnet haben und noch ganz wackelig auf den Beinen sind. Sobald wir in ihre Nähe kommen geht das Miauen los und sie laufen uns hinter her, was natürlich an den steilen Steinhängen am Meer für die Kleinen sehr gefährlich ist.
Vielleicht versuchen wir es morgen noch mal.
Und vielleicht sind wir dann morgen Abend auch schon schon auf dem Schiff nach Griechenland.



70. Tag, Bari ist erreicht und wir müde by Andrea Kuenstle
September 22, 2009, 17:22
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Es ist 8 Uhr morgens, und es regnet in Strömen, als wir die Fähre verlassen.
Wir suchen uns eine kleine Bar für einen Espresso und ein Croissant, bevor wir überlegen, wie es weiter geht.
Bari hat eine tolle Altstadt, wir fühlen uns sofort wohl. Die Menschen sind herzlich, das Radeln in dem Gewusel ist kein Problem. Wir bleiben nicht lange,da wir ja möglichst schnell nach Brindisi wollen um von dort nach Griechenland zu kommen. Unser wohl letztes Land für dieses Jahr. Dann soll es erst wieder im Frühjahr weiter gehen, Türkei, Afrika,… mal schauen.
An der nähchsten Tankstelle bekommen wir eine einfache Strassenkarte geschenkt, mit der wir uns erst mal orientieren. Wir sind im Absatz vom Stiefel 🙂
Neben der Autostrasse gibt es eine alte Landstrasse, die häufig direkt am Merr entlang führt. Es hat aufgehört zu regnen.
Die Vorstadt von Bari ist nicht so sehenswert, aber auch hier, die Menschen Hupen, winken, grüßen, wollen wissen woher wir kommen, wohin wir wollen.
Dann endlich raus aus der Stadt. Eine ganze Weile führt die Strasse vorbei an Gebäuden, direkt am Meer, die voll mit frischen Frutti de Mare und Fischen sind.
Dann vorbei an ganz alten Olivenbäumen. Die Städte werden immer „weißer“.
Wir machen einen Abstecher nach „Polignano a mare“.